...
„Wann“, schrie mich meine Freundin Carola 31 (Sport-Events-Managerin, seit 5 Jahren Single, durchschnittlich verzweifelt) an, „Wann zum Teufel kommt endlich dieser verdammte Mistkerl und erlöst mich aus diesem elenden Singleleben?“
Ich besuchte sie an jenem Sonntagnachmittag zu Hause, weil sie erst Unverständliches ins Telefon geschluchzt und dann geschrien hatte. Ich hatte nur heraushören können, dass ich zu kommen hatte, jetzt. Der Anblick ihrer Wohnung – leere Packungen von Single Fertiggerichten, DVD Hüllen 80er Filmesammlung (Dirty Dancing, Fackeln im Sturm, Stolz und Vorurteil), Taschentücher – verhieß nichts Gutes.
Dann richtete sie den Blick an die Decke: „Wer immer da gerade die Gott-Schicht hat, schick mir den Typen der für mich vorbestimmt ist JETZT!“ Und wieder an mich gerichtet: „Wenn er dann da ist, kann er sich mal auf was gefasst machen. Mir Einzelzimmerzuschläge und grässliche Singlepartys zuzumuten. Er ist definitiv spät dran, der Gute! Ich hasse ihn jetzt schon dafür und ich kenne ihn noch nicht mal.“
Ich schloss aus all dem, dass Carolas letztes Date nicht den Erwartungen entsprochen hatte. Tatsächlich hatte Carola heut den Mann, den sie gestern zum fünften Mal getroffen hatte, angerufen. Sie hatte sich für den netten Abend bedankt und angeregt, am Donnerstag zusammen ins Freiluftkino zu gehen. Seine Antwort: Er treffe sich zurzeit parallel noch mit einer anderen Frau, wolle jetzt aber nicht mehr zweigleisig fahren. Carola: „Gut, wann sagst du es ihr?“ Er: „Das tue ich doch gerade.“
Carola schnappte sich eins der umliegenden bunten People Magazine, wedelte damit in der Luft. „Und überall diese Geschichten von glücklichen Promipaaren. Iris Berben mit 60 glücklich wie nie. Und dann immer diese Angelina Jolie! Ich will das auch! Ich will auch irgendeiner hartherzigen Langweilerin eine Alpha-Sahneschnitte wie Brad Pitt wegschnappen. Mit ihm dann mal auf einem Moped durch Dritte-Welt-Metropolen knattern, mal mit dem Privatjet zu lohnenswerten Partys – sagen wir mal, ab Golden Globe aufwärts – zischen. Und zwischendurch die Welt vor Armut und Urwaldabholzern retten. Und dann will ich auch unterwegs ein paar regenbogenbunte Kinder einsammeln und durch phantasmorgastischen Sex noch ein paar eigene zeugen, um dann für den Geburtsprozess ganze exotische Länder abzuriegeln.
Vielleicht hin und wieder mal für 22 Mio einen Film drehen, aber nur, weil man mich ständig darum bittet, eigentlich habe ich nämlich dazu gar nicht richtig Lust. Und dabei will ich auch immer atemberaubend schön aussehen. Ich will das alles auch. Wie, werde ich so?“
Ich stammelte etwas hilflos, sie müsse vielleicht weniger strenge Kriterien bei der Männerauswahl anlegen.
„Herzchen, noch ein Kriterium weniger, und ich habe außer „Säugetier“ keine Bedingungen mehr!“
(Oliver Stöwing – Wann kommt denn endlich der blöde Prinz auf seinem dämlichen Gaul)
ach ja, wie ich mitfühl mit der Guten ;)))))) und drum les ich jetzt brav das Geschreibsel dieses Herrn und DANN ja DANN knöpf ich mir den Traumtyp vor ;))))) wartets nur - auf einige Dinge bin ich ja schon draufkommen ....
dass ich zB irgendwie auf "DRAMA" steh, sprich je dramatischer die Umstände, desto mehr spring ich an - also wie kann ich dieses Drama in ne Beziehung bringen, ohne dass ich ständig an der Kippe zum Nervenzusammenbruch steh ;))))
oder wenn ich ständig über unverbindliche Frösche stolpere sollt ich doch mal schaun, wie's mit meiner Verbindlichkeit ausschaut - immer schön ein Hintertürchen offen halten, vielleicht gibts ja noch nen besseren - wobei das bei den letzten paar eher das Motto lautete: "ich hörte eine Stimme aus dem Chaos die sagte, lächle, es könnte noch schlimmer kommen - ich lächelte UND es kam schlimmer" ;)))) .....
ach ja noch bin ich ja erst am Anfang und hab noch ein paar Seiten vor mir ;)))))
Ich besuchte sie an jenem Sonntagnachmittag zu Hause, weil sie erst Unverständliches ins Telefon geschluchzt und dann geschrien hatte. Ich hatte nur heraushören können, dass ich zu kommen hatte, jetzt. Der Anblick ihrer Wohnung – leere Packungen von Single Fertiggerichten, DVD Hüllen 80er Filmesammlung (Dirty Dancing, Fackeln im Sturm, Stolz und Vorurteil), Taschentücher – verhieß nichts Gutes.
Dann richtete sie den Blick an die Decke: „Wer immer da gerade die Gott-Schicht hat, schick mir den Typen der für mich vorbestimmt ist JETZT!“ Und wieder an mich gerichtet: „Wenn er dann da ist, kann er sich mal auf was gefasst machen. Mir Einzelzimmerzuschläge und grässliche Singlepartys zuzumuten. Er ist definitiv spät dran, der Gute! Ich hasse ihn jetzt schon dafür und ich kenne ihn noch nicht mal.“
Ich schloss aus all dem, dass Carolas letztes Date nicht den Erwartungen entsprochen hatte. Tatsächlich hatte Carola heut den Mann, den sie gestern zum fünften Mal getroffen hatte, angerufen. Sie hatte sich für den netten Abend bedankt und angeregt, am Donnerstag zusammen ins Freiluftkino zu gehen. Seine Antwort: Er treffe sich zurzeit parallel noch mit einer anderen Frau, wolle jetzt aber nicht mehr zweigleisig fahren. Carola: „Gut, wann sagst du es ihr?“ Er: „Das tue ich doch gerade.“
Carola schnappte sich eins der umliegenden bunten People Magazine, wedelte damit in der Luft. „Und überall diese Geschichten von glücklichen Promipaaren. Iris Berben mit 60 glücklich wie nie. Und dann immer diese Angelina Jolie! Ich will das auch! Ich will auch irgendeiner hartherzigen Langweilerin eine Alpha-Sahneschnitte wie Brad Pitt wegschnappen. Mit ihm dann mal auf einem Moped durch Dritte-Welt-Metropolen knattern, mal mit dem Privatjet zu lohnenswerten Partys – sagen wir mal, ab Golden Globe aufwärts – zischen. Und zwischendurch die Welt vor Armut und Urwaldabholzern retten. Und dann will ich auch unterwegs ein paar regenbogenbunte Kinder einsammeln und durch phantasmorgastischen Sex noch ein paar eigene zeugen, um dann für den Geburtsprozess ganze exotische Länder abzuriegeln.
Vielleicht hin und wieder mal für 22 Mio einen Film drehen, aber nur, weil man mich ständig darum bittet, eigentlich habe ich nämlich dazu gar nicht richtig Lust. Und dabei will ich auch immer atemberaubend schön aussehen. Ich will das alles auch. Wie, werde ich so?“
Ich stammelte etwas hilflos, sie müsse vielleicht weniger strenge Kriterien bei der Männerauswahl anlegen.
„Herzchen, noch ein Kriterium weniger, und ich habe außer „Säugetier“ keine Bedingungen mehr!“
(Oliver Stöwing – Wann kommt denn endlich der blöde Prinz auf seinem dämlichen Gaul)
ach ja, wie ich mitfühl mit der Guten ;)))))) und drum les ich jetzt brav das Geschreibsel dieses Herrn und DANN ja DANN knöpf ich mir den Traumtyp vor ;))))) wartets nur - auf einige Dinge bin ich ja schon draufkommen ....
dass ich zB irgendwie auf "DRAMA" steh, sprich je dramatischer die Umstände, desto mehr spring ich an - also wie kann ich dieses Drama in ne Beziehung bringen, ohne dass ich ständig an der Kippe zum Nervenzusammenbruch steh ;))))
oder wenn ich ständig über unverbindliche Frösche stolpere sollt ich doch mal schaun, wie's mit meiner Verbindlichkeit ausschaut - immer schön ein Hintertürchen offen halten, vielleicht gibts ja noch nen besseren - wobei das bei den letzten paar eher das Motto lautete: "ich hörte eine Stimme aus dem Chaos die sagte, lächle, es könnte noch schlimmer kommen - ich lächelte UND es kam schlimmer" ;)))) .....
ach ja noch bin ich ja erst am Anfang und hab noch ein paar Seiten vor mir ;)))))
Sternenstaub - 1. Juni, 16:40
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