tja und manchesmal da ist es wichtig dich deiner dunklen Seite zu stellen,
dich mit deinem Schmerz auseinanderzusetzen,
die Ängste zuzulassen,
die Zauberin in dir zu entdecken
ein absolut unspektakulärer Sonnen-Sonn-Tag in der sternenstaubigen Galaxie ....
tja ich weiß, ich weiß, in der heutigen Zeit gibt es absolut modernere oder hippere Dinge als diesen Tag mit dem Besuch eines Gottesdienstes zu beginnen - doch ich muss sagen ...... da bin ich weder modern, noch hipp .....
heute gings darum, dass wir alle Katastrophen erleben in unserm Alltag, meistens alles-verändernd, lebenszerstörend und doch - die Frage der Fragen
...... und ich mein sie wirklich nicht provozierend, sondern nur zum "Nachdenken" ......
worauf vertraue ich in dieser Zeit - mal ich den "Teufel" oder die "Gottheit" an die Wand ......
so und statt einem Lied mal eine Psalm:
Psalm 23
Der Herr ist mein Hirte
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines namens Willen.
Und ob ich schon wanderte
im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn DU bist bei mir,
DEIN Stecken und Stab trösten mich.
DU bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
DU salbest mein Haupt mit Öl
und schenkst mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
tja und wenn ihr jetzt sagt, was soll das, so ein Spruch hilft einem nicht weiter, tja vielleicht nicht - doch er spendet Zuversicht, oft das Einzige, das einem bleibt in Zeiten der Krise und des Sturms ......
[....] Alter, Krankheit und Tod sind – nach wie vor – Tabu-Themen. Persönliche Gespräche darüber sind im allgemeinen schwierig, die Abwehr hat verschiedene Formen, z.B. Leugnung, Beschönigung, Verweis auf das „noch nicht“.
Dem gegenüber steht die zunehmende Präsenz altersbezogener Themen in den Medien. Die älter werdende Gesellschaft, die alternde Gesellschaft werden zum Problem. Dabei stehen die Finanzierung bzw. Sicherung der Pensionen und die offenen Fragen in Zusammenhang mit (vor allem Langzeit-) Pflege im Vordergrund. [.....]
Generell mangelt es an so etwas wie Alterskultur. Und ob die derzeitige politische Vertretung alter Menschen – durch zwei männliche, privilegierte Altpolitiker – die richtige ist, da kommen mir schon auch Zweifel. [....]
Der Wort „Alter“ wird nicht sehr gerne verwendet; lieber sagt man „älter“ statt „alt“, lieber Senioren (meist sind die Frauen mit gemeint) als alte Menschen; bejahrt oder betagt, „Goldagers“ oder dritte Lebensphase sind weitere „Ausweichmöglichkeiten“. Dahinter steht eine Abwehrhaltung, die als „Ageismus“ (Altersfeindlichkeit) bezeichnet wird. Der Begriff ist parallel zu Sexismus (oder auch Rassismus u.a.) zu verstehen. Diese Einstellung äußert sich auf vielfältige Weise, in Abwehr- und Ausweichstrategien gegenüber alten Menschen, in diskriminierenden Praktiken, häufig auch in bildlichen und sprachlichen Herabsetzungen sowie verbaler Aggressivität. [....]
Trotz aller Veränderungen leben wir nach wie vor in einer weitgehend androzentrischen (männerzentrierten) Gesellschaft. Frauen sind gegenüber Männern die „Anderen“ - die Nicht-Männer („Das andere Geschlecht“). Und in einer Gesellschaft, in der Jugendlichkeit und Fitness einen so hohen Stellenwert haben, sind alte Menschen die „Anderen“ - die Nicht-Jungen. [....]
Literaturhinweise:
Elisabeth Hellmich: Forever young?
Die Unsichtbarkeit alter Frauen in der Gegenwartsgesellschaft
Milena-Verlag 2007
Brigitte Hamann, Eva Linsinger: Weißbuch Frauen – Schwarzbuch Männer
Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen
Deuticke 2008
„Du möchtest also ein Gespräch mit mir“ fragte Gott
„Wenn Du Zeit hast“ sagte ich
Gott lächelte.
„Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Fragen würdest Du mir gerne stellen?“
„Was erstaunt Dich am meisten bei den Menschen“?
Gott antwortete;
Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, sich beeilen erwachsen zu werden,
um sich dann danach zu sehnen wieder Kinder sein zu können.
Dass sie um Geld zu verdienen, ihre Gesundheit auf´s Spiel setzen,
um dann ihr Geld ausgeben um wieder gesund zu werden.
Dass sie durch die ängstlichen Blicke in die Zukunft das jetzt vergessen,
sodass sie weder in der Gegenwart noch in der Zukunft leben.
Dass sie leben als würden sie niemals sterben,
um dann zu sterben als hätten sie nie gelebt.
Gott nahm meine Hand und wir schwiegen eine Weile.
Dann wollte ich wissen „was möchtest Du, dass Deine Kinder lernen“?
Gott antwortete mit einem Lächeln:
Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben,
sondern zulassen darf, geliebt zu werden.
Dass es nicht förderlich ist sich mit anderen zu vergleichen.
Dass eine reiche Person nicht jemand sein muss, der das Meiste hat,
sondern vielleicht das Wenigste braucht.
Dass es nur einige Sekunden braucht um einen Menschen tiefe
Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen.
Dass Vergebung durch gelebtes vergeben geschieht.
Dass es Menschen gibt die sie innig lieben, jedoch nicht wissen,
wie sie ihre Gefühle ausdrücken können.
Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können,
es jedoch unterschiedlich sehen.
Dass es manchmal nicht genug ist Vergebung zu erhalten,
sondern sich selbst zu vergeben.
so hier die Eindrücke vom Samstag - eine wirklicht total interessante Reise durch Epochen, Frauenleben und deren Geschichten, neue Perspektiven in der heimatstädtischen Galaxie, plötzlich Plätze von ner komplett anderen Seite, fast nicht wieder zu erkennen
UND, und das kostete mich das Abendprogramm, eine eisige Kälte in den Füßen :(((
NACHTRAG - grad gegoogelt:
Bundesministerin Heidrun Silhavy lädt am Nationalfeiertag zum Tag der offenen Tür in ihr Büro auf dem Minoritenplatz. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr kann dort die Ausstellung "Im Auslauf? BäuerinnenWelten" besichtigt werden. Weiters findet dort um 11 Uhr die literarische Matinée "Frauen.Heimat.Frauen" mit Anna Mitgutsch und Julya Rabinowich statt. Um 15 Uhr schließlich stellt Bundesministerin Silhavy das neue Buch von Frauenministerin a. D. Johanna Dohnal "Innensichten österreichischer Frauenpolitiken" vor.
ich sitze an dem Tisch und erwarte, was auf mich zukommt ..... im Nachhinein weiß ich -
viele verschiedene Personen, verschiedene Geschichten, Ansichten, Erklärungen, teils verunsicherte Augenpaare und jeweils nur ein paar Minuten Zeit
ich versuch mich innerhalb dieser kurzen Zeit einzustimmen auf das jeweilige Gegenüber, versuch herauszufinden, worums geht ..... ganz schön erschöpfend, mich auf jede/n einzulassen ....
gut ich hab dann mal in 2 Stunden 13 NachzüchterInnen geschafft um sie für's Nachzucht-Aufzuchts-Kirchen-Programm zu casten ........
aber super interessant manche Antworten - warum sie das machen möchten - eine meinte, um den Heiligen Geist zu spüren oder um der Gottheit zu dienen ..... und das von 13 jährigen Nachzüchterinnen !!! DAS ist Glaube ....
was soll ich euch erzählen, den ganzen Tag über wuchs die Nervosität ;)))) aber das ist immer gut so .... dann weiß ich, dass ich dabei bin .....
ich war 1 1/4 Stunden vorher dort, vorbereiten und einstimmen ...... es sind 6 TeilnehmerInnen (1 Mann hat sich verirrt) und 4 davon kenn ich - wobei sich die Frauen untereinander nicht unbedingt kennen - doch die Atmosphäre ist recht locker und ungezwungen .....
wir haben schon gelacht, wir haben schon nachgedacht was uns zum Thema Humor einfällt, wir waren als 2 jährige unterwegs und haben unsere Körper gespürt ........ morgen wird weiter gelacht, Theoretisches durchgegangen und die eigene Humorgeschichte angeschaut .......
alle machen brav mit und sind supa bei der Sache und mein Magen lebt auch soweit wieder, dass er Nahrung aufnehmen kann ;)))))))
mehr dann morgen ..........
ich schick jetzt schon mal eine Portion Extra-Strahlenden-Sternen-Staub durch die Galaxie ;)))))))) einfach weils schon gut tut zu hören, dass es gut ist was ich mach ......
so jetzt ist es offiziell, ich mache die jeden ersten Montag im Monat stattfindenden Bildungsveranstaltungen der KFB - kurz der Einfachheit halber MOBIL genannt - die alle im Vorjahr gemeinsam geplant und organisiert wurden ........ begrüße die Frauen, die Referentinnen, steh dort als Frontfrau und Präsentatorin ......
..... und hab mich beim 1. Mal natürlich gleich beim Namen der Referentin versprochen ..... hach ja, es lebe die sternenstaubige Menschlichkeit ;)))))
da Frau ja nix anzufangen weiß mit ihrer freien Zeit, lässt sie sich mit ein paar anderen in einer angesehenen Frauen-Organisation der heimatländischen Galaxie, ins Leitungsteam wählen, um dort entscheidend mitzuwirken ......
"Große Kraft trägt große Verantwortung" heißts so schön im spinnentechnisch verwickelten Flimmerstück - vielleicht sollt ich mir doch angewöhnen bei manchen Dingen auf mich zu schaun aber ich mach das ja gern und die Arbeit mit den Frauen ist Galaxie-Grenz-erweiternd und -verbindend ......
die Frage der Fragen, blockier ich mich und meine Energien selber, wenn ich mich mit Aktivitäten so zuschütt ??? aber was hab ich andrerseits wieder von sooo vieler Freizeit, wenn niemand da is, mit dem ich sie verbringen kann .........
ach ja, typische Frage von: was oder wer war zuerst die Henne oder das Ei ?