
Sternen-Status
Online seit 6803 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Juli, 02:09
Zuletzt aktualisiert: 15. Juli, 02:09
schön, dass du da bist
Du bist nicht angemeldet.
Sternen-Hugs
Sternenstaubs Sicht der Dinge
Lady Stardust
twoday.net
- + aktuelle Staubschicht
- + Asterisk
- + Freitags-Gestaube
- + Ge-Stirnen-Geschichten
- + gewitzt-Stern
- + Hr. Sternenstaub
- + Jahres-Stern-Wechsel
- + Seminar-geStaube
- + Steren-Getiriliere
- + Stern-Begleiterinnen
- + Stern-dating
- + Stern-deutung
- + Stern-ge-fasel
- + Stern-Gebumse
- + Stern-Lexikon
- + Stern-Pet
- + Stern-Radler
- + Stern-Ritter
- + Stern-Texter
- + Stern-Verwandt
- + Stern-Wichteln
- + Stern.txt
- + Sternbasteln
- + Sternbild
- + Sternen-flimmern
- + Sternen-Garten
- + Sternen-ge-bilde
- + Sternen-ge-staube
- + Sternen-Gedicht
- + Sternen-gepolter
- + Sternen-Gesang
- + Sternen-Hitze
- + Sternen-Hochzeit
- + Sternen-Implosions-Sex
- + Sternen-Kür
- + Sternen-Lachen
- + Sternen-Mystik
- + Sternen-Obst
- + Sternen-Ratgeber
- + Sternen-Rückschau
- + Sternen-Stock-Steif
- + Sternen-Sucht
- + Sternen-Träume
- + Sternen-Verband
- + Sternen-Wanderung
- + Sternen-WirrWarr
- + Sternen-Wohltat
- + Sternenabhängigkeit
- + Sternenahnen
- + Sternenall-tag
- + Sternenbegeisterung
- + Sternenleben
- + Sternenlyrik
- + Sternenmagie
- + Sternfahrten
- + Sternstaub-Outburst
- + Weihnachts-Stern
twoday.net
andere Sterne am Himmel



























































Sternstaub- Gestöber
- lebendig-lachend-frei
- Nana
- Mrs. Jones
- Glüxkeks
- Sternenstaubs-2raum
- Planet-Songbirds
- Zeitreise
- Marion Höfer
- wunderschöne Karten
- märchenhaftes
- fürst frederick fon flatter
- DIE Julia
- Truetigger
- Lorelei
- Schlagloch
- Kopfschütteln erlaubt
- Ulrike
- schaafige Grüße
- Geist/Körper/Seele
- Katholische Frauenbewegung
- Engel-Orakel
- Aurora-van-laak

am besten erst dann lesen, wenn die Attacken vorbei sind ...
Zwei oder drei Mal ist es wirklich so weit gekommen, dass ich Panikattacken hatte, was mich leicht (verunsichert) hat. Ich habe keine Ahnung, wie man sich dagegen wehren kann, weil der vemutete Angriff ja aus unbekannnter Richtung zu kommen scheint.
Ich habe als Mann da "leichter" gegensteuern können. Ablenkung durch eine voll in Anspruch nehmende Arbeit oder auch eine Affäre, bei der die Hormone eine Zeitlang alles andere unwichtig erscheinen lassen.
Auch zwei- oder drei Mal stand mein Leben auf der Kippe. Es drohte das einzutreten, was ich als meistes fürchtete. Ohne zu erwähnen, was das konkret war, kann ich immerhin sagen, dass es existenzielle Ängste waren. Mein ganzes Lebensbild drohte zusammen zu brechen. Ich stellte mir ein Leben als einsamer Sandler vor.
Die größte Angst, die mich heute allerdings nicht mehr körperlich angreifen kann, ist die Angst, in den Augen anderer Leute zu versagen.
Mit 55 habe ich dann einmal ein Projekt in den Sand gesetzt, dass ich mit meiner sonst üblichen Einsatzbereitschaft durchaus hätte retten können. Ich war endlich "geheilt". Ich sagte sogar meinem Chef etwas später, dass ich froh wäre, endlich einmal ein "echtes Scheitern" akzeptieren zu können. (Da konnte ich niemandem anderen die Schuld geben.)
-
Der Rat, den ich heute geben würde, obwohl Ratschläge ja ungern gelesen werden: Panikattacken sind in der Regel mit Gedanken an die Angst vor etwas Unbekannten begleitet. Das machen sie so schlimm, weil man sein eigenes Horrorszenario wie in einem Traum oder Film erlebt, ohne dass man aussteigen kann. Zu dem Zeitpunkt, wenn sie auftreten, kann man nichts machen.
Doch in den Zeiten dazwischen kann man darüber nachdenken, was das schlimmste Lebensszenario ist, welches man befürchtet. Da treten dann Ängste zutage, die man nicht wahrhaben will. Und jetzt malt man sich dazu das Kontingenzszenario aus. Was würde denn wirklich passieren, wenn meine Angst berechtigt ist und etwas eintritt, dass mein gesamtes Leben über den Haufen wirft. Da kann es passieren, dass man feststellt, dass man sich von Verwandten oder Freunden gar nicht helfen lassen würde, weil es die persönliche Eitelkeit verhindert. Und einen gewisser Stolz kann man gar nicht ablegen, der ist vermutlich ganz gut, so wie er ist.
-
Meine Szenarien waren das Leben unter der Brücke, alles verloren zu haben. Die noch schlimmeren waren ein verändertes politisches System, in dem ich als Dissident nach Sibirien geschickt würde. Ein weiteres Szenario waren Krankheit von Kindern oder Frau, die eine unüberschaubare Qual für alle bedeuten würden. Der Tod ist nichts, wovor ich Angst habe. Vom Sterben, vor allem vorm langsamen Sterben hingegen schon.
-
Die Ängste sind unterschiedlich für jeden Menschen. Die unbekannten Ängste, die einer Panikattacke zugrunde liegen, sind zwar unbekannt. Doch sie sind konkret, selbst wenn sie im Verborgenen liegen. Ich selbst halte nicht soviel von psychiatrischen oder psychologischen Sitzungen. Vieles kann man sich selber fragen, schließlich ist man ja in den Sitzungen auch derjenige der spricht. Aber ich halte viel davon, dass man sich in Zeiten der Hochstimmung einer Selbstbesinnung hingibt und dann untersucht, was das Schlimmste ist, dass einem im Leben zustoßen kann. Es gibt ja genug Anschauungsbeispiele:(
-
Ansonsten ... herzliche Teilnahme.
-
Da gab es einmal eine TV_Serie: der ganz normale Wahnsinn.
-
Ich könnte also sagen: eine ganz normale Panikattacke. Ich hab das diese Woche - nicht in dem Ausmaß und nicht als Panik - erlebt. Eine Prüfung, für die ich eigentlich zuwenig gelernt hatte. Wäre ich durchgefallen, wäre es aber ein unheimlicher Gesichtsverlust gewesen, weil ich ja sonst die Leute schimpfe, die sich nicht ausreichend vorbereiten:) Und die Adrenalinausschüttung hatte ich aber dann während der "elektronischen" Prüfung, weil ich nicht das Gefühl haben konnte, dass es eine sichere Sache wäre. Und das Gefühl war eigentlich wirklich schlimm, auch körperlich.
Das mit dem "vorne rein" drängt etwas anderes hinaus ist leider Tatsache. Nicht nur für Prüfungen. Es ist erschütternd, was alles der Vergessenheit anheim fällt.
Wenn es dich tröstet: anderen geht es genauso - selbst mir und ich leide ein bisschen darunter, weil ich das von früher überhaupt nicht kenne.
Wenn Du den Stoff schon einmal komplett reingezogen hast, dann hau dich doch einfach ins Freie und schau, dass ein paar Freundinnen Zeit haben. Allein zuhause sitzen ist sicher das Unproduktivste, was Du machen kannst. Und morgen liest Du dir alles ganz bequem noch einmal durch und gehst früh schlafen. Das hilft nicht unbedingt, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit durchzukommen ganz ungemein. Sag ich dir als Vielgeprüfter...
bis jetzt war ich halt echt relativ ruhig und gelassen - aber jetzt hauts halt voll rein :(((